Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVgBundesministerium der Verteidigung) in Berlin hatte am Girls‘ Day 44 junge Frauen zwischen 15 und 17 Jahren zu Gast. Sie nutzten den Besuch, um mit Soldatinnen und zivilen Mitarbeiterinnen aus den unterschiedlichen Bereichen des BMVgBundesministerium der Verteidigung und der Streitkräfte ins Gespräch zu kommen. Im Fokus dabei: Sich persönlich und direkt vor Ort ein Bild von der Arbeitgeberin Bundeswehr zu machen und die zivilen Laufbahnen und militärischen Karrierewege näher kennenzulernen.
Bei den Gesprächen im Ministerium ging es auch um Sicherheitspolitik, also um die internationale Bedrohungslage und die Frage, was das Ministerium und die Bundeswehr tun, um Frieden und Wohlstand auch in Zukunft zu gewährleisten.
Der Stellvertreter des Generalinspekteurs, Herr Generalleutnant Andreas Hoppe, tauschte sich mit den Teilnehmerinnen im Berliner Bendlerblock aus:
„Ich freue mich über das Interesse der jungen Frauen an unserer Parlamentsarmee, der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und am Dienst in den Streitkräften. Der Austausch hier im BMVgBundesministerium der Verteidigung tut beiden Seiten gut. Auch für uns ist es wichtig zu verstehen, was die junge Generation umtreibt, welche Ansichten sie haben und welche Erwartungen sie an uns richten. Der Girls‘ Day rückt uns genau dorthin wo wir als Bundeswehr sein wollen: in die Mitte der Gesellschaft und wir brauchen mehr Frauen in der Bundeswehr. Ich hoffe, dass wir heute viele Interessierte dafür angesprochen haben“
Andreas Hoppe ist sich sicher, dass die Interessierten von ihren Gesprächen und Erlebnissen in Berlin profitieren. Manche dürften auch überrascht sein, wie facettenreich die Bundeswehr als Arbeitgeberin ist, so General Hoppe.
Von der Mechanikerin bei der Luftwaffe, der Social Media Expertin im Ministerium, der Notfallsanitäterin über die Protokollsoldatin hin zur Technikerin an der Wehrtechnischen Dienststelle - die jungen Gäste hatten die Chance, mit Frauen in Ministerium und Bundeswehr ins Gespräch zu kommen. Ob es um Fragen der persönlichen Motivation, den verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten, der Vereinbarkeit von Familie und Dienst oder um ganz aktuelle Fragestellungen zur Sicherheitspolitik, wie einer Wehr-/Dienstpflicht oder der veränderten Rolle Russlands im globalen Machtgefüge und dessen Folgen für uns ging: Der Austausch war offen und direkt. Dies unterstreicht das wesentliche Ziel des Girls‘ Day: Unvoreingenommen auf Berufe gucken, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind und dabei ganz selbstverständlich den eigenen Horizont erweitern.
Das BMVgBundesministerium der Verteidigung beteiligt sich bereits zum 10. Mal am Girls‘ Day. Im Schwerpunkt kommen die Teilnehmerinnen aus der Region Berlin/ Brandenburg. Aber auch vereinzelte längere Anfahrtswege sind zu verzeichnen. Insgesamt nehmen bundesweit rund 120 Dienststellen der Bundeswehr mit ca. 4.000 Plätzen am Girls‘ Day teil.
An alle Besucherinnen: Eure Teilnahme und euer Interesse an unserem Beruf ist eine Wertschätzung für unsere Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeitenden. Wir freuen uns auf euch im nächsten Jahr! Also kommt wieder.
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PW: girlsday
Das Bildmaterial ist zur redaktionellen Nutzung freigegeben (Credits: Bundeswehr)
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