4. April 1949: In Washington schließen sich zwölf Länder zum Nordatlantikpakt (NATONorth Atlantic Treaty Organization) zusammen – Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal und die USA.
Die Mitgliedsstaaten sichern sich gegenseitig Hilfe für den Fall eines sowjetischen Angriffs zu. Im Nordatlantikvertrag drücken sie ihren Willen zum Frieden aus und bekennen sich zu Demokratie, Freiheit und der Herrschaft des Rechts.
Die Bundesrepublik Deutschland tritt der NATONorth Atlantic Treaty Organization am 6. Mai 1955 bei. Fünf Tage später entsteht der Warschauer Pakt. Eines seiner Mitglieder ist die Deutsche Demokratische Republik.
„Die Bundesregierung ist entschlossen, für Frieden und Freiheit einzutreten. Ich weiß, dass das ganze deutsche Volk so fühlt und denkt“, betont Konrad Adenauer anlässlich der Aufnahme Westdeutschlands in die NATONorth Atlantic Treaty Organization.
1967 wird das NATONorth Atlantic Treaty Organization-Hauptquartier nach Brüssel verlegt. Zuvor war es in London (1949 bis 1952) und Paris (1952 bis 1967) beheimatet.
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs schließen die NATONorth Atlantic Treaty Organization und der Warschauer Pakt 1990 den Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSEKonventionelle Streitkräfte in Europa-Vertrag), das damals grundlegende Vertragswerk konventioneller Abrüstung und Rüstungskontrolle in Europa
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion löst sich der Warschauer Pakt am 1. Juli 1991 auf – die NATONorth Atlantic Treaty Organization bleibt bestehen. Mit dem seit Juli 1988 amtierenden Generalsekretär Manfred Wörner steht erstmals ein Deutscher an der Spitze der Allianz.
1997 verpflichten sich die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Staaten und Russland in der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Russland-Grundakte unter anderem dazu, die Souveränität und freie Bündniswahl aller Staaten zu achten
1999 greift die NATONorth Atlantic Treaty Organization mit Luftschlägen gegen Serbien in den Kosovo-Konflikt ein. Für Stabilität sorgt anschließend die Kosovo Force KFORKosovo Force. Seit 25 Jahren ist auch die Bundeswehr dort eingesetzt, es ist ihr bislang längster Einsatz.
US-Präsident George W. Bush und NATONorth Atlantic Treaty Organization-Generalsekretär George Robertson: Nach den Terroranschlägen auf die USA am 11. September 2001 wird erstmals der Bündnisfall ausgerufen. Die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Partner sichern den Vereinigten Staaten ihren Beistand zu.
Vor allem US-Truppen stürzen die afghanischen Taliban, die den Terroristen Unterschlupf gewährten. Die internationale Truppe ISAFInternational Security Assistance Force soll für Stabilität im Land sorgen. Deren Kommando übernimmt 2003 die NATONorth Atlantic Treaty Organization. Ab 2002 ist auch die Bundeswehr dabei.
2014 annektiert Russland völkerrechtswidrig die ukrainische Krim. Die NATONorth Atlantic Treaty Organization trifft deshalb weitrechende Entscheidungen.
Auf dem Gipfel in Wales 2014 werden die Erhöhung der Verteidigungsausgaben, die Aufstellung der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Speerspitze VJTFVery High Readiness Joint Task Force sowie eine erhöhte Einsatzbereitschaft für die Eingreifkräfte der NRFNATO Response Force beschlossen
Seit 1. Oktober 2014 ist der Norweger Jens Stoltenberg NATONorth Atlantic Treaty Organization-Generalsekretär
Auf dem Gipfel in Warschau 2016 beschließt die NATONorth Atlantic Treaty Organization die Stationierung multinationaler Battlegroups in den drei baltischen Staaten Lettland, Estland, Litauen sowie in Polen. Hier ein deutscher Soldat der Battlegroup in Litauen.
Als Folge der russischen Invasion in die Ukraine 2022 werden die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Kräfte an der Ostflanke verstärkt. Im südöstlichen Bündnisgebiet werden vier weitere NATONorth Atlantic Treaty Organization-Gefechtsverbände stationiert.
Auf dem Gipfel in Madrid 2022 entsteht ein neues strategisches Konzept – die Grundlage für das politische und militärische Handeln der kommenden Jahre. Die NATONorth Atlantic Treaty Organization sieht Russland nun als die größte Bedrohung für sich.
Auf dem Gipfel von Vilnius 2023 stellt das Bündnis erstmals seit Ende des Kalten Krieges neue Verteidigungspläne vor. Seit dem russischen Überfall wächst vor allem bei den osteuropäischen Bündnispartnern die Angst vor der wiedererstarkten Großmacht.
Zuletzt sind Finnland (2023) und Schweden (2024) der NATONorth Atlantic Treaty Organization beigetreten. Das Bündnis umfasst mittlerweile 32 Mitgliedstaaten. Größter Garant ihrer Freiheit ist heute die NATONorth Atlantic Treaty Organization.
Die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Flagge: Der Kompass soll die NATONorth Atlantic Treaty Organization auf dem richtigen Weg des Friedens halten, der Kreis die Einheit der Mitgliedstaaten symbolisieren. Der dunkelblaue Hintergrund steht für den Atlantik.
Seit 75 Jahren verknüpft sie Europas und Nordamerikas Sicherheit. Sie umfasst 32 Staaten, die gemeinsame sicherheitspolitische Ziele verfolgen. Für die Mitgliedsstaaten ist der Schutz durch die NATONorth Atlantic Treaty Organization heute wichtiger denn je.
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